Betty´s Mini-AQ

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Betty
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Beitrag von Betty » Mi 21. Dez 2005, 08:27

Hallo Inchon,

das mit den Mini-AQs kann funktionieren, aber es ist alles andere als leicht. Ich habe diverse Anläufe gestartet, bis ich endlich Erfolg hatte. In keinem meiner Versuche sind die "Schleimalgen" von selbst zurück gegangen. Ich habe immer wieder von vorne begonnen, aber immer mit veränderten Bedingungen. Gut funktioniert hat es dann mit einem Innenfilter, der nach dem gleichen Prinzip wie die bekannten Dreieckfilter funktionert. Aber erst nach langer Einlaufphase. Dann habe ich den Fehler gemacht die Filterwatte nicht schnell genug zu wechseln, weil ich dachte, dass das nicht gut wäre. Schon gab es einen leichten Nitritanstieg, was Garnelen gar nicht gut finden. Habe inzwischen auch einen anderen Filter ausprobiert, der noch einfacher ist und weniger Platz weg nimmt. Kann man für Garnelen vergessen. Vielleicht geht das mit Fischen. Fazit der ganzen Geschichte ist tatsächlich, das es eine Menge Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert, ein Mini-AQ zu betreiben. Mit einem vorrübergehenden Exil für Kranke oder Junge ist es nicht zu vergleichen.
Liebe Grüße
Betty

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Beitrag von Inchon » Mi 21. Dez 2005, 19:24

mmmhhh...
du meinst also ohne filter geht garnix??!!

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Beitrag von Betty » Mi 21. Dez 2005, 19:55

Hi!

Reaper hat eine Teekanne mit Erfog ohne Filter betrieben. Ich hatte Schwierigkeiten, welche vielleicht auch an anderen Dingen lagen. Die "Schleimalgen" traten auch gerne bei Javamoos auf, welches ich von einen Garnelenzüchter mitbrachte. Das habe ich dann rausgeschmissen. Vielleicht lag es auch daran. Ich würde auf jeden Fall über einen Ausströmer mit Sauerstoff Bewegung ins Wasser bringen. Das kann nicht schaden. Ich lasse gerade mein Mini-AQ neu einfahren. Ohne Garnelen. Ohne Schnecken. Nur mit Filter, Deko und ein paar Pflanzen. Läuft jetzt eine Woche und noch sind keine Schleimalgen da. Ich erzähle Dir, wenn was passiert. :)
Liebe Grüße
Betty

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Beitrag von Inchon » Do 22. Dez 2005, 05:54

ja an den ausströhmer hab ich auch schon gedacht!

und ich werd es mal mit anderen pflanzen versuchen da die algen ja schon innerhalb von einem tag da waren glaub ich schon das die aussem aq mitverschleppt worden sind!
allerdings hatte ich im aq noch nie ein algen problem!

was natürlich aus sein könnte ist das mein fehler war das ich im grossen aq kurz bevor ich das wasser ins kleine umgefüllt hatte ich noch gedüngt habe!!
möglich das im minni dann die konzentration zu hoch war!

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Beitrag von L66 » Do 22. Dez 2005, 08:29

Hallo ihr beiden
Ihr müsst euch nicht die Nerven kaputt machen wegen den Becken.Leider ist es so,das je kleiner das Becken ist desto schwerer ist auch das im Gleichgewicht zu halten.Ich hatte das anfangs auch in meinem 25l Becken das der Nitritanstieg relativ schnell ging und die Garnelen mir das auch angezeigt haben.
Das hab ich jetzt aber im Griff,indem ich 2x die woche da einen "kleinen" Wasserwechsel mache.Es klappt aber auch wenn mann 1x pro Woche einen grösseren macht.Nur ist es da halt so,das die Garnelen am ende der Woche schon zeigen das es mal wieder Zeit wird für einen Wechsel.
Ich hab übrigens auch neben dem Filter einen Ausströmstein im Becken.Ob da ein Unterschied ist ob mit oder ohne den Stein halte ich allerdings für fraglich.

Gruss Markus

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Beitrag von Betty » Do 22. Dez 2005, 20:57

Hi,

Du hast völlig Recht, Markus. Gerade Garnelen sind unheimlich empfindlich, was Nitrit angeht. Das mit dem Ausströmerstein war anders gemeint. Ich bin der Meinung, Inchon sollte wenn er schon keinen Filter hat, wenigstens einen Ausströmerstein einbringen, um das Wasser in Bewegung zu halten.
Liebe Grüße
Betty

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